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Antivirensoftware Kaspersky: Wie reagieren auf die Warnung des BSI
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Christian Schilling ist seit über 20 Jahren bei der Firma audius tätig und ist der Digitalisierungs-Experte für die Schwerpunkt-Themen: Field Service Management, Instandhaltung und Facility Management - zudem ist er im Bereich Software verantwortlich für die Abteilungen Consulting, Projektleitung, PreSales und Vertrieb.

13.04.2022 - 12:00 Uhr

Basierend auf dem militärischen und nachrichtendienstlichen Vorgehen Russlands, sowie deren aktuelle Drohungen gegenüber der EU und NATO, besteht ein hohes Risiko von Cyberangriffen auf Unternehmen in Deutschland. Die Antivirensoftware von Kaspersky stellt durch die tiefgreifenden Berechtigungen in Ihren Systemen sowie der verschlüsselten und permanente Verbindung zu den Servern des Herstellers einen massiven Angriffsvektor dar.
Die Antivirenprodukte des Herstellers Kaspersky werden laut eigenen Angaben von über 400 Millionen Anwendern und 240.000 Unternehmen weltweit verwendet. Auch viele deutsche Unternehmen setzten bisher auf die Anwendungen des Herstellers mit Hauptsitz in Moskau.

Während sich Kaspersky in Form einer Klage vor dem Oberverwaltungsgericht NRW gegen die Warnung vom BSI wehrt, ist dennoch davon auszugehen, dass die Verwendung der Software zum momentanen Zeitpunkt mit einem erhöhten Risiko einhergeht. Selbst wenn der Hersteller nicht durch eigene Motivation an der Ausnutzung seiner Anwendungen zu schädlichen Zwecken beteiligt sein muss, kann er durch Zwang oder eine Cyber-Operation gegen sich selbst dennoch für Angriffe gegen seine Kunden missbraucht werden.

Was bedeutet dies für Ihr Unternehmen?
Je nach Branche und Tätigkeitsfeld können Unternehmen mehr oder weniger interessant als Ziel für Cyberangriffe aus Russland sein. Unabhängig davon könnten eventuelle Sicherheitslücken auch bei Organisationen aus „uninteressanten“ Branchen zu kollateralen Schäden führen. Angreifer könnten Daten abgreifen, verschlüsseln oder sogar komplette IT-Infrastrukturen lahmlegen.
Aus diesen Gründen empfiehlt es sich für die Anwender von Antivirensoftware des Herstellers dringend mögliche Alternativen zu prüfen. Momentan ist noch nicht davon auszugehen, dass Systeme bereits kompromittiert wurden, die Wahrscheinlichkeit hierfür wird jedoch mit der Zeit und eventuellen Verschärfungen der Krisensituation und Sanktionen weiter steigen.

Alternative Lösungen am Markt
Viele Anbieter teilen sich den Markt und die Funktionen der Anwendungen variieren häufig nur minimal. Für den Unternehmenskontext sind einige Anbieter hervorzuheben. Im täglichen Einsatz konnten wir als audius, bisher insbesondere mit den Produkten von Microsoft, TrendMicro und G Data als einziger rein deutscher Hersteller, positive Erfahrungen sammeln.
Besonders die Lösung von Microsoft, der Microsoft Defender, kann für Unternehmen interessant sein. Viele unserer Klienten verwenden bereits die Online-Dienste von Microsoft und verfügen deshalb bereits über die nötigen Microsoft-365-Lizenzen. Diese berechtigen bereits zur Verwendung des Microsoft Defender und führen daher zu keinen Mehr-aufwänden in Bezug auf die Lizenzkosten. Für Unternehmen, die momentan noch eine Nutzung von Microsofts Cloud-Diensten abwägen (z.B. über eine Auslagerung der Exchange Infrastruktur zu Exchange Online), kann dieser Punkt mit in die Entscheidung einfließen.

Wie audius Sie unterstützen kann
Wir – audius – ein inhabergeführtes Unternehmen, dass seit über 30 Jahren in der IT-Branche tätig ist, bietet neben Softwarelösungen auch Dienstleistungen im Bereich von Cloud-Technologien und IT-Security an. Auch beim Thema Antivirensoftware beraten wir Sie gerne zügig und kompetent, damit Sie einen Umstieg auf einen Alternativanbieter schnell und effizient durchführen und sich somit wieder auf ihr Tagesgeschäft konzentrieren können. 

Melden Sie sich gerne per E-Mail oder Telefon bei uns, um eine unabhängige und auf Ihr Unternehmen angepasste Beratung zu erhalten.

Quellen: https://www.kaspersky.com/about https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Publikationen/Warnungen-nach-P7_BSIG/2022/BSI_W-004-220315.pdf

 

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  • Antivirensoftware Kaspersky: Wie reagieren auf die Warnung des BSI

    05.09.2022 - 08:08
    3 Minuten
    Echter Name
    Bereichsleiter Software

    +49 (7151) 369 00 - 289

    Christian Schilling ist seit über 20 Jahren bei der Firma audius tätig und ist der Digitalisierungs-Experte für die Schwerpunkt-Themen: Field Service Management, Instandhaltung und Facility Management - zudem ist er im Bereich Software verantwortlich für die Abteilungen Consulting, Projektleitung, PreSales und Vertrieb.

    13.04.2022 - 12:00 Uhr
    Am 15.03.2022 veröffentlichte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine offizielle Warnung gemäß § 7 des BSIG über die Verwendung von Virenschutzsoftware des Herstellers Kaspersky. Die Warnung wurde mit der Risikostufe „4 – hoch“ versehen.